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Was ist die Heilstättenschule?

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Eine Sparte der Sonderschule mit eigenständigem Status an Kliniken, Krankenhäusern und anderen ähnlichen Institutionen. Sie hat nichts mit der Krankenschwesternausbildung zu tun.
Es werden stationär an der Klinik aufgenommene Kinder aller Schulstufen und Schulsparten des Pflichtschulbereiches (Vor-, Volks-, Haupt-, Sonderschulen, Polytechnische Schule und Allgemein Bildende Höhere Schulen - Mittelstufe) unterrichtet. Die Heilstättenschule versteht sich als Teil einer umfassenden Organisation zum Wohl der Kinder und fühlt sich in das Team von Ärzten, Pflege- und Stationspersonal und Therapeuten als wichtiges Mitglied miteinbezogen.

 

Aufgaben der Heilstättenschule & der Heilstätten-Lehrer/innen  

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Die Aufgabe der Heilstättenschule besteht vorrangig darin, während eines Krankenhausaufenthaltes der Kinder und Jugendlichen am wichtigen und aktuellen Lehrstoff weiter zu arbeiten, soweit dies auf Grund der gesundheitlichen Situation möglich ist. Dadurch soll die Wiedereingliederung der Kinder in die Herkunftsschule nach dem Krankenhausaufenthalt erleichtert werden.

Werden Noten gemacht?

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Die von den Schülern erarbeiteten Leistungen werden bei Bedarf und nach Absprache in Form eines Notenvorschlags an die Herkunftsschulen weitergeleitet.
Schularbeiten und Prüfungen werden - sofern dies gewünscht ist und natürlich zu den üblichen Bedingungen - nach Absprache mit den Herkunftsschulen ebenfalls durchgeführt. Die Zeugnisse erhalten unsere Schüler/innen von ihren Herkunftsschulen.

 

Wie kann an der Klinik Unterricht durchgeführt werden?

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Wie in der „Charta für Kinder im Krankenhaus“ der UNESCO 1988 festgelegt, haben alle in einem Krankenhaus stationär aufgenommenen Kinder das Recht auf Unterricht. Eltern, Ärzte und Pflegepersonal entscheiden, ob ein Kind schulfähig ist. Im Einzelfall können auch ambulant behandelte Patienten aufgenommen werden, wenn ein Unterricht von allen Beteiligten als sinnvoll erachtet wird.
Der Unterricht wird für jedes Kind gemäß dem Lehrplan und der Belastbarkeit individuell vorbereitet und erfolgt in Gruppen als Abteilungsunterricht von der 1. bis zur 9. Schulstufe und am Bett als Einzelunterricht. Die zwei Klassen der Kinder- und Jugendpsychiatrie sind in eine Volksschul- und eine Hauptschulklasse aufgeteilt. Jede Kinderstation hat ihre spezifischen medizinischen Schwerpunkte und strukturelle, zeitliche bzw. räumliche Gegebenheiten. Durch diese unterschiedlichsten Anforderungen stellt die Organisation des Unterrichtes höchste Anforderungen an die Lehrkräfte. Dem verstärkten Bewegungsdrang der Schüler/innen an der Kinder- und Jugendpsychiatrie wird durch gezielten Turnunterricht an einer nahe gelegenen Hauptschule durch einen unserer als Motopädagoge zusätzlich ausgebildeten Lehrer Rechnung getragen. Soweit es der körperliche und psychische Zustand der Kinder zulässt, werden auch schulbezogene Veranstaltungen außerhalb der Stationen durchgeführt, wie Eislaufen, der Besuch des Alpenzoos, des Theaters oder verschiedener Ausstellungen.

Gibt es eine Nachbetreuung?

Die Lehrkräfte sorgen im Bedarfsfall für das weitere Fortkommen ihrer Schüler/innen, wenn diese aus dem schützenden Klinikbereich entlassen werden. Sie helfen mit, wenn es gilt, eine schulische Weiterbetreuung in Form von Hausunterricht, einen neuen Ausbildungsweg, ein passendes Umfeld oder eine Lehrstelle zu finden.

 

 



SALSA Fragebogen zur Erfassung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz


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